Herzlich willkommen beim ANS e.V.

 

 
 


Seit der Gründung im Jahr 1968 fördert unser Verein die zweckmäßige und umwelt- gerechte Behandlung und Verwertung von Siedlungsabfällen. Heute - 50 Jahre später - ist das aktueller denn je.

Besonders konzentriert gestaltet sich unsere Arbeit in den drei Fachausschüssen:

  • Mit dem Fachausschuss Biologische Abfallbehandlung & Deponierung stärken wir die fachliche Positionierung einer am Klima- und Ressourcenschutz interessierten und orientierten Abfall- und Kreislaufwirtschaft. Wir gehen dabei über Positionen hinaus, welche primär aus einer Bewertung von neuen Lösungen und Ansätzen anhand möglicher Auswirkungen auf Marktanteile einzelner Akteure oder Akteursgruppen resultieren.
  • Gemeinsam mit der DWA sucht und findet unser Fachausschuss Internationale Abfallwirtschaft neue Wege für die Abfallwirtschaft in Entwicklungs- und Schwellenländern; wir machen dies behutsam und immer mit Blick auf den globalen Klimaschutz.
  • Mit dem Fachausschuss Biokohle haben wir diese neu entdeckte Alternative zur Verwertung von Organik in der Branche wieder hoffähig gemacht, denn an der Überführung von Organik zu lagerfähigem Dünger führt mittelfristig kein Weg vorbei.

An dieser Stelle gilt mein besonderer Dank den Gründern des Vereins, die den ANS e.V. geprägt haben und den vielen Mitgliedern des Vereins aus Unternehmen, Institutionen, Verwaltung und Wissenschaft sowie aus Gewerbe und Industrie, die dies mit ihren Vorträgen auf den Symposien und ihrer aktiven Mitwirkung in den Fachausschüssen weiterhin tun.

 

Prof. Dr.-Ing. Achim Loewen
Vorstandsvorsitzender
Arbeitskreis zur Nutzung von Sekundärrohstoffen und für Klimaschutz e.V.


>>> Neues aus der Branche

Statistisches Bundesamt (StaBu) bestätigt methodische Erläuterungen von BDE, bvse und VDP zu den Preisindizes für Altpapier, 11.10.2018
Das in der Handlungsempfehlung der Verbände BDE, bvse und VDP vom 28.09.2018 empfohlene Vorgehen zum Umgang mit den Großhandelsverkaufspreisen für Altpapier wurde vom Statistischen Bundesamt bestätigt.


DGAW gründet Arbeitskreis „Chemisierung des Abfallrechts“
Bei der Einstufung und Behandlung von Abfällen spielen Vorschriften des Chemikalien- und Stoffrechts eine zunehmend größere Rolle. Zwar sind Abfälle grundsätzlich von der Pflicht zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe gemäß EU-REACH-Verordnung und von den Vorschriften der CLP-Verordnung ausgenommen. Bei der Prüfung, ob ein Abfall gefährlich ist, muss gleichwohl auf Gefährlichkeitsmerkmale abgestellt werden, die aus dem Stoffrecht abgeleitet werden. Weitere Fragen des Stoffrechts stellen sich, wenn Recyclate zur Herstellung von Neuprodukten eingesetzt werden.

Sonderabfallwirtschaft will Politik überzeugen
Die Sonderabfallwirtschaft will verstärkt auf das Potenzial der stofflichen Verwertung gefährlicher Abfälle aufmerksam machen. Die Diskussion auf der Mitgliederversammlung in Baden-Baden machte sehr deutlich, dass den Unternehmen praktisch in allen Bundesländern von der Politik und den zuständigen Überwachungsbehörden zu viele Hindernisse in den Weg gelegt werden.

Hans Sauer Preis 2019 „Designing Circular Society — In Kreisläufen denken."
„Make, Use, Waste“ — dieses lineare Verbrauchsmuster ist gesamt-gesellschaftliche Realität, die von der Rohstoffgewinnung über die Produktherstellung bis hin zu den Lebensstilen und dem Verhalten der Menschen reicht. Der Hans Sauer Preis 2019 „Designing Circular Society — In Kreisläufen denken.“ möchte Konzepte und Ideen auszeichnen, die dieser Realität entgegenwirken, denn die Nutzung von Stoffen und Dingen in Kreisläufen ist eine zentrale Aufgabe unserer Gegenwart.

Wissenschaft sieht schon bei 1,5-Grad-Erwärmung weltweite Risiken für Mensch und Natur
Der neue IPCC-Sonderbericht, der heute in Incheon/Korea veröffentlicht wurde, zeigt, dass bereits bei 1,5 Grad globaler Erwärmung weltweit hohe Risiken durch die Klimafolgen bestehen. Bundesumweltministerin Svenja Schulze und Bundesforschungsministerin Anja Karliczek sehen in dem wissenschaftlichen Bericht einen weiteren Beleg für die Dringlichkeit der Bekämpfung des Klimawandels. Dem Bericht zufolge liegt die aktuelle globale Erwärmung bereits bei etwa 1 Grad. Die derzeitigen Anstrengungen im Klimaschutz reichten nicht aus, um die internationalen Klimaziele zu erreichen. Im Pariser Klimaabkommen hatte die Staatengemeinschaft 2015 beschlossen, die globale Erwärmung auf deutlich unter 2 Grad, wenn möglich unter 1,5 Grad zu beschränken.


 

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