Herzlich willkommen beim ANS e.V.

Seit der Gründung im Jahr 1968 fördert unser Verein die zweckmäßige und umwelt- gerechte Behandlung und Verwertung von Siedlungsabfällen. Heute - 45 Jahre und 73 Symposien später - ist das aktueller denn je.

Besonders konzentriert gestaltet sich unsere Arbeit in den vier Fachausschüssen:

  • Im Fachausschuss Bioabfallkompostierung/Vergärung diskutieren wir, wo der Übergang von der Kompostierung zur Kaskadennutzung mit Vergärung im Blick auf die Energiewende angebracht erscheint.
  • Der Fachausschuss MBA und Deponierung zeigt unsere Offenheit für technische Lösungen und den Blick auf's Ganze.
  • Gemeinsam mit der DWA sucht und findet unser Fachausschuss Internationale Abfallwirtschaft neue Wege für die Abfallwirtschaft in Entwicklungs- und Schwellenländern; wir machen dies behutsam und immer mit Blick auf den globalen Klimaschutz.
  • Mit dem Fachausschuss Biokohle haben wir diese neu entdeckte Alternative zur Verwertung von Organik in der Branche wieder hoffähig gemacht, denn an der Überführung von Organik zu lagerfähigem Dünger führt mittelfristig kein Weg vorbei.

An dieser Stelle gilt mein besonderer Dank den Gründern des Vereins, die den ANS e.V. geprägt haben und den vielen Mitgliedern des Vereins aus Unternehmen, Institutionen, Verwaltung und Wissenschaft sowie aus Gewerbe und Industrie, die dies mit ihren Vorträgen auf den Symposien und ihrer aktiven Mitwirkung in den Fachausschüssen weiterhin tun.

 

Prof. Dr.-Ing. Klaus Fricke
Vorstandsvorsitzender
Arbeitskreis für die Nutzbarmachung von Siedlungsabfällen e.V.


>>> Neues aus der Branche

Einigung der dualen Systeme als Ausgangspunkt für grundlegende Reformen begreifen
"Wir begrüßen die Einigung der dualen Systeme und vor allem, dass die Finanzierung für dieses Jahr gesichert ist. Die Entsorgungsbetriebe als Auftragnehmer der dualen Systeme können nun sicher sein, dass die von ihnen erbrachte Dienstleistung auch tatsächlich bezahlt wird", das erklärte heute Eric Rehbock, Hauptgeschäftsführer des bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung.


Billige Kohle für Deutschland zerstört Lebensgrundlage von Ureinwohnern
Verwüstete Landschaften, zerstörte Dörfer, verschmutzte Luft, verseuchte Gewässer, bittere Armut: Das ist der Preis, den die Schoren in Sibirien und die Wayúu-Indianer in Kolumbien für die billige Kohle für Deutschland bezahlen müssen. Ohne Rücksicht auf Mensch und Natur wird auf dem traditionellen Land dieser indigenen Völker Steinkohle gefördert.

Projekt "Einwegplastik kommt nicht in die Tüte!" des Deutschen Umwelthilfe e.V.
Plastiktüten stehen wie kaum ein anderes Produkt für die moderne Wegwerfgesellschaft. In der Regel werden sie nur ein Mal und dann lediglich für einen kurzen Zeitraum verwendet. Andere Länder haben aus dem hohen Plastiktütenkonsum längst Konsequenzen gezogen und Maßnahmen zur Reduzierung beschlossen. Obwohl Deutschland in Europa zu den absoluten Spitzenreitern beim Plastiktütenverbrauch zählt, fehlen wirksame Initiativen und ordnungsrechtliche Regelungen zur Reduzierung des Einmalprodukts.

Finanzierung der Verpackungsentsorgung vor Lösung
Die Finanzierung der Verpackungsentsorgung für das Jahr 2014 scheint nun durch die von Handelsunternehmen angebotene Finanzspritze von 20,2 Millionen Euro gesichert zu sein. Der bvse begrüßt natürlich, dass die Zeit der Unsicherheit beendet ist und sich die Entsorgungsunternehmen nicht mehr die Frage stellen müssen, ob die von ihnen zuverlässig erbrachten Leistungen auch tatsächlich bezahlt werden.

Kommission kritisiert deutsches Kreislaufwirtschaftsgesetz
Die europäische Kommission bemängelt, dass der in der Abfallrahmenrichtline (AbfallRRL) festgeschriebene Vorrang der stofflichen Verwertung (Recycling) vor der sonstigen Verwertung (z.B. energetische Verwertung) im deutschen Kreislaufwirtschaftsgesetz nur ungenügend umgesetzt ist.

 

Termine des ANS

30.9.2014
FU Berlin
6. Sitzung des Fachausschusses Biokohle



75. ANS-Symposium